Der Direktor und die Wissenschaftlichen Referenten des RPZ arbeiten als Lehrgangsleiter in der zentralen Lehrerfortbildung in Bayern eng mit dem Institut für Lehrerfortbildung in Gars am Inn zusammen. Außerdem stehen sie den Schulreferaten der bayerischen (Erz-)Diözesen und dem Kath. Schulkommissariat in Bayern auf Anfrage und je nach Bedarf auch regional als Fortbildungsreferenten zur Verfügung.
Beratende Zusammenarbeit und Referententätigkeit gibt es ebenfalls mit den Religionspädagogischen Zentrum der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Heilsbronn und mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen und mit außerbayerischen Lehrerfortbildungsinstituten.
Das RPZ ist Mitglied des Deutschen Vereins zur Förderung der Lehrerfortbildung und Lehrerweiterbildung.
Monika Löser ist verantwortlich für die religionspädagogische Ausbildung von heilpädagogischen Unterrichtshilfen (hpu /hpf) in Förderschulen z. Zt. am Standort Heilsbronn, sowie für die sonderpädagogischen Zusatzqualifikation für kirchliche Religionslehrkräfte an Förderschulen. Sie erteilt Religionsunterricht am privaten Förderzentrum emotionale und soziale Entwicklung am Clemens-Maria-Kinderheim, Putzbrunn
Dr. Ferdinand Herget verantwortet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts der Universität München die fachdidaktische Ausbildung für Studierende des Lehramts an beruflichen Schulen.

Lg.Nr. vom 02.07-06.07.12 am Institut für Lehrerfortbildung Gars a. Inn
Theologisches Update: „Fides et ratio“ – Philosophische Themen im Religionsunterricht
Leitung:
Dr. Margaretha Hackermeier,
Wiss. Referentin für Gymnasium, RPZ Bayern
Weitere
Referenten:
Prof. DDr Thomas Schärtl, Lehrstuhl für Philosophie an der katholischen Fakultät der Universität Augsburg,
Prof. Dr. Armin Kreiner, Lehrstuhl für Fundamentaltheologie, LMU München,
Dr. Matthias Wörther, MUK München,
StD Georg Glöbl, Fachberater für Kath. Religionslehre
„Glaube und Vernunft (Fides et ratio) sind wie die beiden Flügel, mit denen
sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.“ (Johannes Paul II, Fides et Ratio)
Dass christlicher Glaube nicht ohne Vernunft zu haben ist, ist schon Reflexionsstand des 1. Jahrhunderts gewesen. Aber gerade heute in einer offenen, säkularen Gesellschaft ist eine philosophisch-vernünftige Selbstvergewisserung des Glaubens für einen begründeten Dialog mit Andersdenkenden unerlässlich. Zudem sind die großen Fragen der Philosophie nach Gott, Freiheit und Unsterblichkeit auch Fragen des Religionsunterrichts am Gymnasium, die die Schüler begleiten sollen auf dem Weg zu einem eigenen religiösen Standpunkt.
Im Lehrgang sind folgende Schwerpunktsetzungen vorgesehen:
- aktuelle Fragestellungen, Entwicklungen in der Philosophie, z.B.
die Frage nach der Vernünftigkeit des Glaubens an Gott, nach der Wahrheit, nach der Theodizee, nach dem Verhältnis von Leib und Seele
- didaktische Erschließung philosophischer Fragestellungen für den Unterricht.
Mit dem Lehrgang wird eine Fortbildungsreihe weitergeführt, die verschiedene Hochschuldisziplinen der Katholischen Theologie mit dem gymnasialen Religionsunterricht verknüpft und wechselseitig neue Kenntnisstände zu vermitteln sucht.
Vorankündigung
Im Herbst 2012 beginnt eine zweijährige berufsbegleitende Zusatzqualifikation für Religionslehrerinnen und -lehrer an Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperlich-motorische Entwicklung, die in Kooperation mit dem RPZ Heilsbronn durchgeführt wird.
Der gesamte Lehrgang umfasst vier einwöchige Kursteile (jeweils von Montag bis Freitag). Begleitend werden von den Diözesen regionale Treffen durchgeführt und Beratungsbesuche angeboten.
Die Anmeldung bedarf auf katholischer Seite der Absprache mit den Schulreferaten der zuständigen Diözesen.
Leitung: Monika Löser wissenschaftl. Referentin /Dr. Johannes Ammon
Die Termine sind:
22.-26.10. 2012 (in Gars)
8.4.-12.4.2013 (in Gars)
21.10.-25.10. 2013 (in Neudettelsau)
24.2.-28.2. 2014 (in Gars).